Barrierefreier Strandzugang: So planen Kommunen einen mobilen Strandweg

Barrierefreier Strandzugang: So planen Kommunen einen mobilen Strandweg

Ein barrierefreier Strandzugang ist für viele Gemeinden, Kurverwaltungen und Strandbetreiber ein wichtiges Ziel – für Menschen im Rollstuhl, für Familien mit Kinderwagen und für ältere Gäste. Fest gebaute Wege sind aufwendig und teuer. Ein mobiler Strandweg aus Wegeplatten ist eine schnelle und flexible Alternative. Wir zeigen, worauf es bei der Planung ankommt.

Langer TRAIL-MATE Strandweg aus Wegeplatten aus der Vogelperspektive

1. Strecke festlegen: Wo soll der Weg hinführen?

Am Anfang steht die Frage, von wo nach wo der Strandweg führen soll: vom Parkplatz oder der Promenade über die Düne bis ans Wasser, zum Strandkorbverleih oder zum Rettungsturm. Messen Sie die Strecke ab und planen Sie Wendeflächen oder Ausweichstellen ein.

2. Plattenanzahl berechnen

Mit TRAIL-MATE CLASSIC (90 × 90 cm) brauchen Sie rund 11 Platten für 10 Meter Weg. Mit TRAIL-MATE FLEX (45 × 90 cm) sind es rund 23 Platten für 10 Meter. Für lange Strandwege und dauerhaften Einsatz empfehlen wir CLASSIC, für wechselnde Einsatzorte und Veranstaltungen FLEX.

3. Material: salzwasser- und UV-beständig

Am Strand wirken Sonne, Salzwasser und Wind. TRAIL-MATE Wegeplatten sind UV- und salzwasserbeständig und können deshalb auch über längere Zeit liegen bleiben – ideal für die gesamte Badesaison.

Frau mit Kinderwagen auf einem mobilen TRAIL-MATE Strandweg

4. Sicher fixieren

Damit der mobile Strandweg nicht verrutscht, werden die Platten im Sand mit den langen TRAIL-MATE PINS 40 cm befestigt. Die Klettverbindungen halten die Platten zusätzlich zusammen. Wie gut das hält, hat sich beim Surf-Festival in Warnemünde gezeigt: Der 70 Meter lange Weg hielt Starkwind mit bis zu 35 Knoten stand.

5. An Rettungswege denken

Ein Strandzugang kann gleichzeitig als Rettungsweg dienen. TRAIL-MATE Wegeplatten tragen bis zu 3,5 t und sind damit auch für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge befahrbar.

6. Lagerung außerhalb der Saison

Nach der Saison werden die Platten zusammengeklappt und platzsparend eingelagert. Dank der Grifföffnung lassen sie sich leicht tragen – der Abbau geht schnell.

TRAIL-MATE Wegeplatten werden auf einem Dünenweg verlegt

7. Fördermöglichkeiten prüfen

Viele Länder und Tourismusverbände unterstützen Maßnahmen für barrierefreien Tourismus. Es lohnt sich, vor der Anschaffung nach passenden Förderprogrammen zu fragen.

Aus der Praxis: Langeoog, Föhr und Warnemünde

TRAIL-MATE Strandwege liegen bereits auf Langeoog, auf der Insel Föhr waren wir mehrfach mit mobilen Strandwegen im Einsatz, und beim Surf-Festival von Open Ocean e.V. in Warnemünde haben wir einen 70 Meter langen Weg über den Strand ausgelegt.

Rollstuhlfahrer mit Begleitung auf einem mobilen TRAIL-MATE Weg durch die Dünen

Beratung und Angebot

Sie planen einen barrierefreien Strandzugang? Wir beraten Sie gern zu Länge, Plattenanzahl und Staffelpreisen für Kommunen und Gewerbe. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite Mobiler Strandweg für Kommunen und Strandbetreiber – oder fragen Sie direkt ein Angebot an.