Sand unter den Rädern ist für viele Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer die größte Hürde auf dem Weg ans Meer. Mit etwas Planung und der richtigen Ausrüstung wird der Strandtag trotzdem entspannt. Hier sind sieben Tipps aus unserer Praxis an Nord- und Ostsee.

1. Barrierefreie Strände vorab recherchieren
Viele Badeorte an Nord- und Ostsee haben inzwischen Mattenwege oder Bohlenwege bis ans Wasser, zum Beispiel auf Sylt, in St. Peter-Ording, Scharbeutz, Warnemünde oder auf Usedom. Fragen Sie bei der Kurverwaltung nach, wo der Zugang liegt und ob es Behindertenparkplätze in der Nähe gibt.
2. Strandrollstuhl ausleihen
Viele Orte verleihen Strandrollstühle mit breiten Ballonreifen, teils auch Wattrollstühle oder Schwimmstühle. Reservieren Sie in der Hauptsaison rechtzeitig.
3. Den eigenen Weg mitbringen
Wo es keinen festen Zugang gibt, hilft ein mobiler Weg für den Rollstuhl. Das TRAIL-MATE FLEX Set mit 8 faltbaren Platten (je 1 kg) ergibt 3,6 m Weg und passt in jeden Kofferraum. In der FLEX Tasche lässt es sich bequem tragen.

4. Den Weg sicher fixieren
Damit nichts verrutscht, werden die Platten im Sand mit den langen TRAIL-MATE PINS 40 cm befestigt. Die Klettverbindungen halten die Platten zusätzlich zusammen.
5. Platz zum Wenden und Ausruhen einplanen
Legen Sie am Ende des Weges zwei oder drei Platten nebeneinander. So entsteht eine Fläche zum Wenden, für den Strandstuhl oder zum Umsetzen.

6. An Schatten und Begleitung denken
Sonnenschirm, Wasser und eine Begleitperson, die beim Umsetzen hilft, machen den Tag deutlich entspannter. Planen Sie den Strandbesuch möglichst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden.
7. Ab ins Wasser
Wer ins Wasser möchte, findet bei Vereinen wie Open Ocean e.V. Angebote für adaptives Surfen und SUP. Mehr dazu in unserem Beitrag Adaptive Surfing mit Open Ocean e.V..
Fazit
Ein barrierefreier Strandtag braucht keine großen Umbauten. Mit einem mobilen Weg aus TRAIL-MATE FLEX oder CLASSIC wird fast jeder Strand befahrbar – für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen.